Karl Heimbach wurde am 11. April 1910 als Sohn von Louis und Emilia Heimbach, geborene Rosenthal, in Laer, im Kreis Steinfurt im heutigen Nordrein-Westfalen geboren.
Laut Einwohnermeldekarte ist Karl Heimbach als „Arbeiter“ gemeldet. Sein genauer Beruf sowie sein Arbeitsplatz sind nicht bekannt. Er war ledig und lebte ab dem 27. Juli 1940 im „Judenhaus“ in der Legion-Condor-Straße 1 in Bremen (heute Schwachhauser Heerstraße 18/Ecke Parkstraße). Während der Reichspogromnacht 1938 wurde er am 12. November 1938 ins Konzentrationslager Buchenwald gebracht, welches er am 23. Dezember 1938 wieder verlassen konnte.
Am 18. November 1941 wurde Karl Heimbach in das Ghetto Minsk deportiert, von wo er nicht wieder zurückkehrte. Die genauen Umstände seines Todes sind unbekannt.
Quelle: Kleinen, Günter: Karl Heimbach. In: Christoffersen, Peter (Hg.); Johr, Barbara (Hg.): Stolpersteine in Bremen. Biografische Spurensuche. Bremen 2017, S. 132.