Zeitzeugenarchiv der Minsker Geschichtswerkstatt

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Scheier Hans Manfred

Scheier Hans Manfred

Gruppe 
Rassistisch Verfolgte (Jude/Jüdin)
Herkunftsland 
Deutschland
Geburtsort 
unbekannt
Beruf 
Schriftsetzer, Drucker
Deportationsdatum 
1941 November 8
Unterbringung/Inhaftierung 
Minsker Ghetto
Schicksal 
Todesdatum und -umstände unbekannt
Berichtsart 
Familiengeschichte

Scheier Hans Manfred, geb. 21.11.1903, deportiert am 8.11.1941 nach Minsk

Scheier Ilma Hedwig, geb. 16.10.1934, deportiert am 8.11.1941 nach Minsk

Scheier Käthe, geb. 2.9.1903, deportiert am 8.11.1941 nach Minsk

Das Ehepaar wohnte in der Fuhlentwiete, am Heidberg und in der Husumer Straße in Eppendorf. Hans Manfred Sch. arbeitete als Schriftsetzer und Drucker, zeitweise offensichtlich bei der Hapag, bevor er nach dem Novemberpogrom 1938 keine Verdienstmöglichkeit mehr fand. Die Familie erhielt den Deportationsbefehl in der Rothenbaumchaussee 83, wo sie zur Untermiete bei der knapp vier Wochen später deportierten Alegra Benezra lebte.

© Beate Meyer

Quellen: StaH, 522-1, Jüdische Gemeinden, 992b, Kultussteuerkartei der Deutsch-Israelitischen Gemeinde Hamburgs; 522-1 Jüdische Gemeinden 992e; Hamburger jüdische Opfer des Nationalsozialismus. Gedenkbuch, Hamburg 1995.

Diese Biographie entstand im Rahmen des Projektes „Stolpersteine in Hamburg – biographische Spurensuche“ unter Leitung von Dr. Rita Bake (Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg) und Dr. Beate Meyer (Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg).