Johanna Horwitz wurde am 20. August 1888 als Tochter von Louis und Henny Ginsberg, geborene Berghaus, in Rahden in Westfalen geboren.
Im Jahre 1912 heiratete Sie Willi Horwitz, der jedoch bereits 1937 verstarb. 1939 zog Johanna Horwitz nach Bremen, wo sie bis 1941 im „Judenhaus“ in der Legion-Condor-Straße 1 (heute Schwachhauser Heerstraße 18/ Ecke Parkstraße) lebte.
Am 18. November 1941 wurde Johanna Horwitz in das Ghetto Minsk deportiert, wo sie ums Leben kam. Die genauen Umstände ihres Todes sind jedoch nicht bekannt.
Quelle: Kleinen, Günter: Johanna Horwitz. In: Christoffersen, Peter (Hg.); Johr, Barbara (Hg.): Stolpersteine in Bremen. Biografische Spurensuche. Bremen 2017, S. 138.