Zeitzeugenarchiv der Minsker Geschichtswerkstatt

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Rothfels Isidor

Rothfels Isidor

Gruppe 
Rassistisch Verfolgte (Jude/Jüdin)
Herkunftsland 
Deutschland
Geburtsort 
Bebra
Beruf 
Kaufmann
Deportationsdatum 
1941 November 8
Unterbringung/Inhaftierung 
Minsker Ghetto
Schicksal 
Todesdatum und -umstände unbekannt
Berichtsart 
Familiengeschichte

Isidor Rothfels, geb. 5.2.1896 in Bebra, deportiert am 8.11.1941 nach Minsk

letzte Wohnadresse: Lange Reihe 108

Der Kaufmann Isidor Rothfels war erst seit August 1939 aus seiner hessischen Heimatstadt Bebra nach Hamburg gezogen. Er lebte zur Untermiete in der Langen Reihe 108 in St. Georg, in der Wohnung des jüdischen Kaufmanns Kurt Speyer, der 1943 in Auschwitz ermordet wurde (s. unten). Isidor Rothfels gehörte zu den 968 Juden und Jüdinnen aus Hamburg, die am 8. November 1941 in das Getto Minsk in Weißrussland deportiert wurden und nie mehr zurückkehren sollten. Für ihn liegt ein Stolperstein vor der Hausnummer 108 ("1000 Töpfe") in der Langen Reihe.

© Benedikt Behrens

Quellen: 1; 4; StaH, 522-1, Jüd. Gemeinden, 992 e 2 (Deportationslisten).

Diese Biographie entstand im Rahmen des Projektes „Stolpersteine in Hamburg – biographische Spurensuche“ unter Leitung von Dr. Rita Bake (Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg) und Dr. Beate Meyer (Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg).