Fanny Borchardt, geb. Hildesheim, geb. 18.3.1881 in Hamburg, deportiert am 23.6.1943 nach Theresienstadt, weiterdeportiert am 15.5.1944 nach Auschwitz
Alfred Levy, geb. 8.6.1896 Brodenbach, deportiert am 8.11.1941 nach Minsk
Anni Levy, geb. Borchardt, geb. 12.11.1909 Alt-Rahlstedt, deportiert am 18.11.1941 nach Minsk
Tirze Levy, geb. 31.7.1939 Hamburg, deportiert am 18.11.1941 nach Minsk
Beim Rauhen Hause 30
Zu den ersten Frauen, die im neuen Schulgebäude des Hamburger Fröbelvereins in der Bundesstraße zu Kindergärtnerinnen ausgebildet wurden, gehörte Fanny Hildesheim, später verheiratete Borchardt, die ihre Nachkommen als kluge und warmherzige Frau erinnern, die ihnen als Motto mit auf den Weg gab: "Man muss den Frieden nicht nur lieben, sondern ihn auch suchen."
Fanny Hildesheim war die jüngste Tochter des Kaufmanns Gedalja Hildesheim (geb. 24.7.1836) und seiner Ehefrau Friederike, genannt Rike, geb. Wolff. Ihre älteste Schwester, Sara (geb. 21.9.1872), ging schon zur Schule, als Fanny geboren wurde, die mittlere, Martha (geb. 28.6.1875), wurde bald schulpflichtig. Die Schwestern waren wie schon ihr Vater in Hamburg geboren, während die Mutter (geb. 2.12.1850) aus Lübtheen bei Ludwigslust zugezogen war. Sie stammte aus einer Kaufmannsfamilie, aus der auch die Mutter des früheren Hamburger Ersten Bürgermeisters Ole von Beust hervorgegangen war. Gedalja Hildesheim führte den Namen Gottfried und ließ sich darunter in den Hamburger Adressbüchern eintragen, erstmals 1873 in der Glashüttenstraße 4 in St. Pauli. Er wurde Mitinhaber der Firma Cohen & Hildesheim, die sich in der Altstadt niederließ. 1881 kehrte Gottfried Hildesheim mit seiner Familie in die Glashüttenstraße zurück, nun in die Nr. 34. Dort wurde Fanny am 18.3.1881 geboren. Als sie zwei Jahre alt war, zog die Familie in die Grindelallee 107 und drei Jahre später in die Fruchtallee 46, wo sie auch noch wohnte, als Fanny ca. 1887 eingeschult wurde. Es ist nicht bekannt, welche Schule sie besuchte. Die nächsten Umzüge der Familie führten in den Eppendorfer Weg 42 und die Bismarckstraße 13. Bei dem darauf folgenden Wohnungswechsel waren die Schwestern Sara und Martha nicht mehr dabei, sie hatten geheiratet. So blieb Fanny allein mit ihren Eltern, als diese schließlich zum Eimsbütteler Marktplatz 6 zogen.
Fanny Hildesheim absolvierte beim Fröbelverein die Ausbildung zur Kindergärtnerin und verließ ebenfalls das Elternhaus. Sie wohnte in der Kollaustraße 24 in Lokstedt, das damals noch nicht zu Hamburg gehörte, als sie dort am 19. April 1904 heiratete. Ihre älteste Schwester, Sara, war schon zehn Jahre zuvor die Ehe mit dem Viehhändler Salomon Eichmann aus Schötmar/Bad Salzuflen eingegangen und dorthin gezogen, Martha hatte ein Jahr später die Ehe mit dem Annoncen-Agenten Ivan Borchardt (geb. 9.7.1870 in Exin) geschlossen. Als Ivan und Martha Borchardt 1904 nach Alt-Rahlstedt in die Grubes Allee (heute: Grubesallee) zogen, hatten sie bereits vier Kinder: Grete (15.1.1896), Else (21.4.1897), Hans (7.6.1898) und Werner 4.11.1900).
Fanny heiratete ihren Schwager Hugo, geb. 5.6.1878 in Rogasen, den jüngsten Bruder Ivan Borchardts. Die beiden zogen ebenfalls nach Alt-Rahlstedt, in die Lindenstraße 28 (heute: Boytinstraße), die parallel zur Grubesallee verläuft. Das Leben beider Familien blieb eng verbunden, und Fanny pflegte zeitlebens auch die ferneren verwandtschaftlichen Beziehungen. Die unterschiedlichen Geburtsorte Ivan und Hugo Borchardts erklären sich daraus, dass ihr Vater Salomon Borchardt als Lehrer in der damaligen preußischen Provinz Posen an verschiedenen Orten unterrichtete. Von ihren fünf weiteren Geschwistern kam nur die Schwester Johanna, verheiratet mit Wolff/Willy Bachrach, nach Hamburg. Die Mutter Sophie, geb. Rosenthal, zog nach dem Tod ihres Mannes Salomon in ihre Nähe.
In Alt-Rahlstedt wurde 1905 als Nachkömmling Martha Borchardts jüngste Tochter Eva Leonore und am 10. März 1908 Fannys erste Tochter Käthe geboren. Am 12. November 1909 brachte Fanny Borchardt Zwillinge zur Welt, Anni und Mete, und schließlich am 7. November 1911 Gertrud. Trotz der großen Altersunterschiede hielten die Cousins und Cousinen zusammen.
Gedalja/Gottfried Hildesheim starb am 8. Oktober 1906 im Alter von 70 Jahren in seiner Wohnung am Eimsbütteler Marktplatz. Seinen Tod zeigte der Schwiegersohn Ivan Borchardt beim Standesamt an. Kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs starb sein Schwager Salomon Eichmann in Schötmar. Seine Witwe Sara blieb mit ihren Kindern dort.
Als der Erste Weltkrieg begann, wurden die Söhne mit Ausnahme von Ivan Soldaten, sie kehrten versehrt nach Hause zurück.
Im Oktober 1915 war Sophie Borchardt im Alter von 77 Jahren in Hamburg gestorben. Als einzige ihrer Generation lebte noch Rike Hildesheim.
Hugo, von Beruf Kaufmann, war als "Agent" tätig, d.h. er vertrat eine oder mehrere Firmen, und erreichte kein so hohes Einkommen wie sein Bruder Ivan. Hugo blieb, anders als Ivan, der jüdischen Gemeinde verbunden und entrichtete regelmäßige Beiträge.
Mitte der 1920er Jahre endete die gemeinsame Rahlstedter Zeit. Im Alter von nur 50 Jahren starb am 24. August 1925 Fanny Borchardts Schwester Martha an einer Sepsis, die sich nach einer Operation einstellte. Dieser Verlust belastete Fanny schwer. Bis auf Marthas jüngste Tochter Eva Leonore hatten alle Kinder inzwischen ihr Studium abgeschlossen und das Elternhaus verlassen. Eva konnte sich aufgrund einer psychischen Erkrankung nicht selbstständig versorgen und wurde in eine private Pflege in Allendorf a.d. Lumda/Oberhessen gegeben. Zur selben Zeit erwarb Hugo Borchardt ein Grundstück mit einem Stadthaus in der Rudolfstraße 30, die später in "Beim Rauhen Hause" umbenannt wurde. Fanny Borchardt musste den Umzug von Alt-Rahlstedt nach Hamburg-Horn bewältigen, mit dem auch ein Einschnitt im Leben der Töchter verbunden war. Sie waren zwar nicht mehr schulpflichtig, aber auch noch nicht mündig. Sie benötigten Ausbildungsplätze und erhielten sie offenbar im Kaufmännischen. Und noch etwas war neu: Gegenüber lag das Rauhe Haus mit dem Jungeninternat und einer Jungenschule, was das Interesse der Borchardt-Töchter weckte.
Fanny Borchardts Neffen und Nichten gingen mittlerweile eigene Wege, die Kontakte lockerten sich. 1930 kam der viel versprechende Neffe, der Tropenarzt Werner Borchardt, bei der Besteigung des Merapi in Niederländisch-Indien ums Leben.
Fanny Borchardts Mutter, Rike Hildesheim, zog zu ihr. Außer einer kleinen Rente hatte sie keine Mittel, weshalb die Deutsch-Israelitische Gemeinde in Hamburg bis zu ihrem Tod am 18. Januar 1934 keinerlei Forderungen mehr an sie stellte. Sie starb im Bethesda-Krankenhaus in Hamburg-Borgfelde im Alter von 84 Jahren. Ihre Enkelin Käte Borchardt meldete ihren Tod beim Standesamt.
Die Folgen der nationalsozialistischen Judenpolitik nach 1933 für Familie Borchardt gehen aus den vorhandenen Dokumenten nicht deutlich hervor. Hugo Borchardts steuerpflichtiges Einkommen stieg, während die Töchter Käte und Gertrud 1934 keines erreichten.
Zweieinhalb Jahre später trafen Fanny Borchardt schwere Schicksalsschläge. Am 1. August 1936 starb ihre Schwester Sara, 64 Jahre alt, in Schötmar, am 31. August 1936 erlag ihr Mann im Alter von nur 58 Jahren im Israelitischen Krankenhaus einem Krebsleiden. Nach seinem Tod lebte Fanny von Mieteinnahmen und der Unterstützung durch ihre Tochter Gertrud. Gertrud, die zwischenzeitlich ausgezogen war, kehrte im Oktober in ihr Elternhaus zurück. Sie hatte kurz vor dem Tod ihres Vaters die jüdische Gemeinde verlassen und ging später eine sogenannte Mischehe ein. Zu Fannys großer Freude wurde 1937 ihr erstes Enkelkind, Susi, geboren.
Zwillingsschwester Mete verließ das Elternhaus, um sich in einem landwirtschaftlichen Betrieb an der dänischen Grenze auf die Auswanderung nach Palästina vorzubereiten. Dort lernte sie ihren späteren Ehemann, Fritz Loeb, kennen. Während er von Dänemark aus nach Palästina reiste, folgte sie ihm auf dem Landweg. Sie gelangte 1937 nach Palästina, wo sich die Eheleute dem Kibbuz Givath Chaim anschlossen.
Käte Borchardt erhielt 1936 erstmals eine feste Anstellung, und zwar bei der Fa. Weill + Reinke in der Spaldingstraße 156/160 in Hammerbrook, die mehreren arbeitslosen Juden und Jüdinnen ein Einkommen bot. Sie gab den Arbeitsplatz auf, als sie 1937 den am 22.12.1896 in Hamburg geborenen Paul Schelesnjakoff, Sohn des Korrespondenten Naftal-Herz Schelesnjakoff und seiner Ehefrau Marie, geb. Traube, heiratete und mit ihm zusammen nach Paris ging.
Anni Borchardt arbeitete als Kontoristin. Um 1938 heiratete sie den dreizehn Jahre älteren Alfred Levy aus Brodenbach bei St. Goar an der Mosel, Sohn von Salomon Levy und seiner Ehefrau Veronika, geb. Günther. Von seinen Geschwistern ist uns sicher nur der drei Jahre ältere Bruder Otto, geb. 13.11.1893, bekannt, der in Frankfurt/Main lebte. Vermutlich nahm Alfred Levy als Soldat am Ersten Weltkrieg teil. Er wurde Elektroingenieur und fand trotz der Weltwirtschaftskrise im Raum Hamburg eine Anstellung. 1930 zog er nach Blankenese und trat der jüdischen Gemeinde in Altona bei. Ab 1. April 1930 wurde er dort besteuert, wechselte aber nach nur zwei Wochen nach Hamburg. Er zog nach Eimsbüttel in die Schäferkampsallee 49. Als er 1932 erwerbslos wurde, kehrte er vorübergehend nach Brodenbach zurück. Wieder in Eimbüttel, fand er eine Unterkunft in der Weidenallee 57 und lebte von verschiedenen zeitlich befristeten Tätigkeiten. Im Dezember 1934 zog er für eineinhalb Jahre in die Hansastraße 64. Sein Einkommen war so gering, dass er keine Mitgliedsbeiträge an die jüdische Gemeinde leisten musste, erst von 1936 bis 1940 entrichtete er solche in unterschiedlicher Höhe.
Am 1. Juli 1936 mietete er eine Wohnung über der Neuen Dammtorsynagoge in der Beneckestraße 4 im Grindelviertel. Dorthin zog nach der Heirat auch Anni, und dort wurde am 31. Juli 1939 ihre Tochter geboren. Im August 1938 hatte der Reichsminister des Innern eine Namensverordnung erlassen, aufgrund derer neugeborene jüdische Kinder nur einen Namen aus einer vorgegebenen Liste erhalten durften. Anni und Alfred Levy wählten den Namen Tirze. Tirze entwickelte sich zu einem stämmigen blauäugigen, blonden Lockenkopf, der die Freude aller Angestellten der jüdischen Gemeinde und ihrer Großmutter Fanny Borchardt wurde. Vom Aussehen her kam Tirze der Familie "Hildesheim" nach, während Gertruds Töchter, die mit im Hause der Großmutter lebten, eher wie die "Borchardts" aussahen.
Käte Schelesnjakoff tat sich im Exil in Paris schwer. Ihre Mutter schrieb ihr am 20. Mai 1939:
"Du schreibst, Du konntest nicht mehr viel ertragen. Der Mensch kann viel, wenn er will und muß. Denk nur daran, was auf mich alles niedergebrochen ist in den letzten Jahren, und immer wieder versuche ich, etwas Sinn und Freude in mein Leben zu bringen, und es gelingt mir wenigstens zeitweilig. Arbeit und die Natur sind zwei gute Ärzte. Heute Nacht habe ich zwei Stunden lang am Fenster gestanden und habe mich an der schönen Maienpracht und dem Sternenhimmel erfreut. Also Mut, mein Liebes, auch für Dich wird die Sonne wieder scheinen und hoffentlich recht, recht bald. Ich lese noch immer mit großem Interesse mein Geschichtswerk. Was wir jetzt erleben ist nicht erstmalig und nicht einmalig. Man kann viel daraus lernen. Außerdem habe ich mir zum ersten Mal seit meiner Schulzeit, mal wieder den Lessing vorgenommen."
1939 drohte Fanny Borchardt die Enteignung ihres Grundstücks, doch sie konnte es am 1. Juli 1940 ihrem Schwiegersohn überschreiben, der nun für ihren Unterhalt aufzukommen hatte. Fanny schrieb dazu am 20. Oktober 1940 an ihre Tochter Käte: "Ich habe nun keine pekuniären Sorgen mehr. Ein Zustand, den ich ja seit Jahren nicht mehr gekannt habe."
Andere Probleme blieben: Ihr Beinleiden verschlimmerte sich, Alfred hatte ein schweres Herzleiden, das ihn zeitweilig ans Bett fesselte.
Fanny Borchardt sah ihre Enkelin Tirze nur alle vierzehn Tage, weil die Straßenbahnfahrt vom Grindel nach Horn sehr beschwerlich war. Täglich wartete sie auf Post. Sie nahm das Klavierspiel wieder auf und füllte ihre Tage mit Hausarbeit, Lesen und Briefeschreiben, empfing Gäste, immer in Gedanken bei ihren Verwandten, die Hamburg bereits verlassen hatten oder umziehen mussten.
Dann kam der heftigste Schlag: Alfred, Anni und Tirze wurden in das Getto von Minsk deportiert, Alfred am 8., Anni mit Tirze am 18. November 1941. Mit dieser Regelung wurde der Schein aufrechterhalten, dass die Männer die "Aussiedlung" vorbereiteten. Tatsächlich beseitigten die Angehörigen des ersten Transports die Spuren von der vorhergehenden blutigen Massenerschießung, mit der Platz für die neu ankommenden Reichsjuden geschaffen wurde. Nach Ankunft des zweiten Transports fanden sich die Familien wieder zusammen. Ihre Angehörigen hörten nie wieder von ihnen.
Als im Sommer 1942 die Transporte ins "Altengetto" von Theresienstadt anliefen, wuchsen Fannys Sorgen über ihr eigenes Schicksal. Sie musste ihre Schwägerin Johanna Bachrach am 19. Juli dorthin verabschieden, wurde selbst aber noch verschont. Ein Jahr später stand Susis Einschulung zum Herbst 1943 an. Sie war als "Mischling ersten Grades" getauft, so dass ihrem Schulbesuch in der Volksschule Rhiemsweg nichts im Wege stand. Die Schülerinnen sollten nach den Sommerferien gleich in die Kinderlandverschickung gehen. Da erhielt Fanny die Aufforderung zum Transport in das Altersgetto Theresienstadt.
Am 21. Juni 1943 schrieb sie ein letztes Mal an ihr "geliebtes Kätchen": "Seit Tagen warte ich schon wieder auf Nachricht von Dir, hoffentlich geht es Dir wenigstens gesundheitlich doch recht gut. - Nun muss ich Dir leider auch einen großen Kummer bereiten. Meine schon lang geplante Reise ist nun nicht mehr aufzuschieben, doch bleibt Trude mit Dir in Verbindung. Ich fahre zu Tante Joh.[anna Bachrach], vielleicht treffe ich ja durch Zufall Onkel Peter. Mich so lange von den Kleinen zu trennen, bricht mir beinahe das Herz, aber man muss ja tapfer sein und ich habe in den letzten Jahren ja gelernt, Leid zu ertragen. Lebe wohl, mein gutes geliebtes Kind. Ich küsse Dich in Gedanken. Deine Mutti"
Fannys Tochter Gertrud und die Enkelin Susi begleiteten sie zum Sammelplatz an der Moorweide. Fanny Borchardt verließ am 23. Juni 1943 mit einem Transport von insgesamt 109 Hamburger Juden und Jüdinnen ihre Heimatstadt. Sie traf ihre Schwägerin nicht mehr an, sie war bereits im September 1942 in Treblinka ermordet worden. Nach elf Monaten Überleben im Getto von Theresienstadt wurde Fanny Borchardt am 15. Mai 1944 einem Transport nach Auschwitz zugewiesen und vermutlich unmittelbar nach ihrer Ankunft ermordet. Sie wurde 63 Jahre alt.
Epilog
Das Wohnhaus Beim Rauhen Hause 30 wurde einen Monat nach Fanny Borchardts Deportation im Feuersturm am 27./28. Juli 1943 unbewohnbar zerstört. Gertrud kam mit ihren Kindern in Mecklenburg unter, wo Susi eingeschult wurde. Nach einem Eigentümerwechsel wurde das Haus 1956 wieder hergerichtet, 1972 ging es in den Besitz des "Rauhen Hauses" über.
Auch die Neue Dammtorsynagoge und die benachbarten Gebäude der Jüdischen Gemeinde fielen Luftangriffen der Alliierten zum Opfer. An sie erinnert ein Mahnmal am Fußweg neben dem mineralogischen Institut im Universitätsgelände. Wegen der engen Verbundenheit von Anni, Alfred und Tirze Levy mit Annis Elternhaus wurden die Stolpersteine für sie dort verlegt.
Stand Januar 2015
© Hildegard Thevs
Quellen: 1; 2 R 1940/712, Hamburger Adressbücher; Archiv des Rauhen Hauses; 332-5 Standesämter, 2001+1368/1881, 9123+2296/1896, H 20/364, 1053 + 310/1936 Hugo Borchardt, StaH 351-11, 5412;; 352-5, StA 2a/1936; 522-1, 992 d Band 4, Steuerakten, 992 e 2, Band 2 (darin Alfred Levys Adresse irrtümlich mit Beneckestraße 11 statt 4 angegeben); JFHH O3-70; HYPERLINK "http://www.alemannia-judaica.de/brodenbach_synagoge.htm" http://www.alemannia-judaica.de/brodenbach_synagoge.htm; Briefe von Fanny Borchardt und Anni Levy an Käte Schlesnjakoff, 1939 bis 1943; Mitteilungen von Angehörigen 2014.
Diese Biographie entstand im Rahmen des Projektes „Stolpersteine in Hamburg – biographische Spurensuche“ unter Leitung von Dr. Rita Bake (Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg) und Dr. Beate Meyer (Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg).