Zeitzeugenarchiv der Minsker Geschichtswerkstatt

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Schwarz Otto

Schwarz Otto

Gruppe 
Rassistisch Verfolgte (Jude/Jüdin)
Herkunftsland 
Deutschland
Geburtsort 
Wien
Beruf 
Schlosser
Deportationsdatum 
1941 November 10
Unterbringung/Inhaftierung 
Minsker Ghetto
Schicksal 
Todesumstände unbekannt
Berichtsart 
Familiengeschichte

Frieda Schwarz, geb. Rosenberg, kam am 13. Mai 1908 in Krakau zur Welt, ihr Mann Otto Schwarz am 6. Oktober 1902 als Kind galizischer Juden in Wien. Er hatte fünf Geschwister. Mindestens zwei seiner Schwestern lebten später ebenfalls in Düsseldorf.

Otto war Schlosser von Beruf. Seine drei Kinder wurden in Düsseldorf geboren: Ingeborg am 28. Mai 1931, Günther Leo am 4. Januar 1936 und Herbert am 9. Juli 1937. In diesen Jahren wohnte die Familie im Haus Am Wehrhahn 5, gleich neben dem Warenhaus Klein (später "arisiert" zu Koch am Wehrhahn).

Im Zuge der Mietgesetzgebung musste die Familie Schwarz in das „Judenhaus" Kurfürstenstraße 59 umziehen. Von dort wurde sie am 10. November 1941 ins Ghetto von Minsk deportiert. Das genaue Schicksal der Familie Schwarz im Ghetto von Minsk ist nicht bekannt.

Erstellt von Hildegard Jakobs